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A-Jugend liefert Krimi

Geschehen der Jugend vom Wochenende

Artikel vom 22. September 2026

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    Nichts für schwache Nerven waren die Punktspiele, mit der sich die A-Jugend der JSG Nordstemmen/Elze in den beiden Spielen der englischen Woche etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen konnte. Zunächst stand am Mittwoch auf dem Lindenweg das Rückspiel gegen den SV Holzminden an. Das Hinspiel, bei dem der Liga-Neuling mit einem 1:1 einen passablen Start hinlegte, gab wenig Hinweise auf den Ausgang dieser Partie. Zur Pause stand es in einem offenen Schlagabtausch 2:2. Die Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt bereits wegen Meckerns eine rote Karte kassiert. So kam es, dass die JSG in der zweiten Hälfte zunehmend aufs Tempo drückte. Rechtsaußen Giovanni Brunstermann war es schließlich, der in der 57. Minute das 3:2 und damit auch den verdienten Endstand herausschoss. Das gab schon mal Rückenwind für die nächste Partie, die am Samstag beim Tabellenzweiten JFV Hameln anstand. Auf der anderen Seite trugen die Jungs mit der empfindlichen 1:8-Heimniederlage aus dem Hinspiel eine schwere psychische Last mit ins Spiel. Was die Zuschauer aber dann zu sehen bekamen, stellte die Verhältnisse in mehrfacher Hinsicht auf den Kopf. Mit einem ungewohnten Frühstart dominierte die JSG Elze/Nordstemmen das Spielgeschehen in der ersten Hälfte vollkommen und ging früh durch Elia Dörge in Führung. Aber mehr als ein halbes Dutzend weiterer Chancen wurde nicht verwertet. So war es dann schon fast zwangsläufig, dass die Hamelner den Spieß nach der Pause umdrehten und bis zur Mitte der zweiten Hälfte mit 3:1 in Führung gingen. Die Elzer waren aber alles andere als beeindruckt, sondern nahmen das Heft wieder in die Hand und läuteten ein in dieser Dramatik selten gezeigtes Finale ein. Jona Dörge verkürzte auf 2:3, und als sein Bruder Elia in der 88. Minute den 3:3-Ausgleich schoss, brach unter Spielern und Fans der ganz große Jubel aus. Es sollte noch besser kommen, denn in der 4. Minute der Nachspielzeit sorgte Fynn Heuer mit seinem Tor zum 4:3 für eine kleine Sensation. Da bereits zur Winterpause zwei Teams aus der Bezirksliga absteigen müssen, bedeuten die momentan vier Punkte Differenz zum Abstiegsplatz erst einmal etwas Luft zum Durchatmen.

    Fußballerisches Neuland betraten die blauweißen U11-Junioren in einem Testspiel gegen den TSV Gronau. Die Elzer bestreiten seit zwei Jahren Turniere im Festival-Modus, d.h. sie spielen mit vier Feldspielern und einem Torwart. Parallel bietet der Verband noch das Spielen im sogenannten Ligaformat, d.h. mit insgesamt sieben Spielern, an. Der TSV Gronau spielt in diesem Format, und beide Teams hatten sich auf dieses Format verständigt. So war es für die SSVer einerseits eine interessante Abwechslung, andererseits ein erstes Ausprobieren des Modus in der kommenden Saison, wenn das Team als D-Jugend antritt. Das Match wurde zu einer recht einseitigen Partie, das die Elzer Kicker mit 10:2 für sich entschieden. Es zeigte sich, dass sie ihre Spielfreude, Spontaneität und Aggressivität nahezu reibungslos auch im neuen Format beherrschten.

    Für die F-Jugend stand bereits das zweite Festival auf dem heimischen Lindenweg an. Bei insgesamt neun Teams wurde ständig auf drei Plätzen gespielt. Dabei kam jedes Team auf mindestens 60 Minuten Spielzeit, insgesamt wurden 32 Spiele ausgetragen und über 160 Tore geschossen. Der phasenweise einsetzende Regen tat weder der Spielfreude noch der Begeisterung den geringsten Abbruch. Der gastgebende SSV war mit zwei Mannschaften dabei, die anderen Teams waren BW Neuhof (3 Teams), PSV Hildesheim (2), JSG Forstbachtal und JFV Flenithi.