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Dritte Fußball-Festival-Runde beim SSV

Artikel vom 5. Juni 2026

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    Die Organisatoren der SSV-Jugend haben am vergangenen Wochenende auf dem Lindenweg Festivals auf die Beine gestellt, die sich in spezieller Weise das Attribut „feucht-fröhlich“ verdient haben. Während am Samstag bei den Jüngsten von der G-Jugend die Sonne noch kräftig schien und deshalb der Eisverkauf am Kiosk in die Höhe schoss, sorgten die zahlreichen Schauer am Sonntag bei den beiden dort angesetzten Turnieren der U8- und U9-Junioren für Abkühlung. Aber weder der geplante Ablauf noch die Stimmung unter Kickern und Zuschauern litten darunter. 

    Mit 14 Mannschaften war das Teilnehmerfeld der G-Jugend am Samstag groß genug für ein Festival im Funino-Modus. Auf sieben Kleinfeldern mit jeweils vier Toren wurde parallel gespielt. Das SSV-Team wurde auf Feld 1 gelost und hatte deshalb mit starker Konkurrenz zu rechnen. In den insgesamt acht Spielen unter anderem gegen Teams aus Algermissen, Barienrode, Himmelsthür und Gronau hielten sich die Blauweißen jedoch konstant im oberen Drittel der virtuellen Tabelle. 

    In einem ähnlichen Modus kickten darauf am Sonntagmorgen die U8-Junioren. Von den sieben Spielfeldern waren jedoch drei als so genannte Großfelder angelegt, d.h. mit jeweils zwei Jugendtoren. Der Spielplan sorgte dafür, dass alle Teams auf beiden Formaten antreten mussten. Diese gemischte Spielform hat sich mittlerweile eingespielt und führte zu einer Nettospielzeit von nahezu einer Stunde für jede Mannschaft. Die gastgebenden Blauweißen zeigten sich dank ihrer Schussstärke auf dem Großfeld deutlich erfolgreicher als auf dem Funino-Feld, wo eher die Unterschiede in der Balltechnik zum spielentscheidenden Faktor werden.

    Am Nachmittag anlässlich des Auftritts der U9-Junioren standen zwar nur neun Teams auf dem Spielplan, aber auch hier garantierte der Spielplan jedem Team acht Spiele unabhängig von Platzierungen und Ergebnissen. Mit der JSG Forstbachtal und der JSG Hils waren zudem Vertreter aus dem Kreis Holzminden dabei. Die SSVer, diesmal mit eleganten schwarzen Kluften im Einsatz, stellten zwei Mannschaften, die durch Losen zusammengestellt wurden. Die so gebildeten Formationen spielten von Beginn an gut zusammen. Hier haben die Jungs in den letzten Monaten deutliche Fortschritte gemacht, so dass es schöne Kombination zu sehen gab. Wenn es dann noch mit dem Abschluss klappt, dürften den U9-Junioren rosige Zeiten bevorstehen.

    Im auswärtigen Einsatz waren die beiden Vertretungen der U10-Junioren. Wie schon in den vorangegangenen Runden dominierten die SSVer das Geschehen unter den sieben an den Start gegangenen Mannschaften. Lediglich der Nachwuchs vom VfL Nordstemmen erwies sich als ebenbürtige Konkurrenz. Die Elzer zeigten sich schon im Kopf als deutlich schneller, zum Beispiel beim Ausführen des Einkicks (die im Festival-Format übliche Alternative zum Einwurf) oder des Abspiels vom Torwart. Den so erlangten taktischen Vorteil konnten die Spieler dann häufig unmittelbar in Tore ummünzen.