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DFB-Mobil im Einsatz beim SSV Elze

Artikel vom 18. Mai 2026

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    Wenn ein weißer Transporter mit Frankfurter Kennzeichen auf dem Gelände des Lindenweg-Stadions erscheint, darf sich der gastgebende SSV Elze glücklich schätzen. Es handelt sich um das DFB-Mobil als Teil einer Fahrzeugflotte, mit der Nachwuchstrainer der Landesverbände zu den Vereinen reisen und dort mit ausgewählten Jahrgängen ein Trainingsprogramm absolvieren. Schon zum dritten Mal konnte am Montag der SSV Elze zwei Auswahltrainer bei sich willkommen heißen. Mats Flick und Nino Tisljar vom Stützpunkt Barsinghausen hatten sich die U10- und U9-Junioren der Blauweißen vorgenommen.

    Die Mannschaftstrainer Dennis Meusel, Zakaria Mahmoud und Leo Köhler wurden von Beginn an in das Trainingsgeschehen eingebunden. Mats Flick hatte alle 27 Teilnehmer mit Bällen ausgestattet und ließ sie in intensiven Dribbel- und Wurfspielen trotz des regnerischen Wetters schnell auf die nötige „Betriebstemperatur“ kommen. Anschließend stand das Zweikampfgeschehen in verschiedenen Varianten auf dem Programm. Wegen der kleinen Übungsgruppen waren auch hier Intensität und Wiederholungszahl recht hoch, und dank des stets anzustrebenden Torabschlusses stimmte auch die Motivation. Mentale Flexibilität wiederum war gefordert, wenn gleichzeitig auf verschiedene Torformate gespielt wurde. Im Abschlussturnier der insgesamt sechs Trainingsgruppen, die jeweils 4 gegen 4 spielten, wurden dann nochmals alle Aspekte fußballmotorischer Eigenschaften gefordert.

    Wie üblich gab es nach dem Training noch Souvenirs für die Kicker und Trainingstipps im Posterformat für die Übungsleiter. „Natürlich können wir Trainer uns auch im Netz die Trainingsvideos anschauen, die genau für unsere Jahrgänge zugeschnitten sind,“ räsonierte Jugendleiter Hennies im Abschlussgespräch. „Das Problem ist aber, dass diese Videos letztlich unter Laborbedingungen entstehen, das heißt mit Auswahlspielern und auf tadellosen Kunstrasenplätzen. Heute konnten wir die altersbezogene Anwendung der Trainingsphilosophie unter unseren  Alltagsbedingungen erleben. Das bringt wesentlich mehr“ – so sein Fazit.