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D-Jugend auch nach Aufstieg wieder ganz vorn

Artikel vom 27. April 2026

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    Nach Herbstmeisterschaft und Aufstieg war man bei der D-Jugend vom SSV Elze durchaus vorsichtig mit Prognosen über den sportlichen Erfolg in der dünneren Luft der 1. Kreisklasse. Die Mannschaft konnte sich aber im ersten Spiel der neuen Serie am Freitagabend auf dem Lindenweg gegen GW Himmelsthür souverän mit 5:0 durchsetzen. Die erste Halbzeit durfte mit viel Wohlwollen noch als Aufwärmphase betrachtet werden, denn vor dem Pausenpfiff fiel noch kein Tor, obwohl die Blauweißen optisch bereits die tonangebende Mannschaft waren. Jona Thiesemann (3) und Ahmed Barik (2) sorgten jedoch danach in regelmäßigen Abständen für den Jubel.

    Strahlende Gesichter gab es auch bei den U10-Junioren, die in Eitzum zum ersten Festival der Rückrunde antraten. Die Spiele gegen Hahmbach Kickers (4:1), Banteln (6:0) und Alfeld (7:3) gerieten zu einem Torrausch. Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff, in den vergangenen Wochen intensiv und in verschiedenen Konstellationen trainiert, machte sich bezahlt. Dank dieses üppigen Torepolsters konnte auch das 2:2-Unentschieden gegen Nordstemmen den Blauweißen den Turniersieg nicht nehmen.

    Für ebenfalls reichlich Tore sorgte die A-Jugend, die im Heimspiel die SSV Förste mit einem eindeutigen 7:0 auf den letzten Tabellenplatz verwies und selbst damit den Anschluss zur Tabellenspitze wieder aufnehmen konnte. Die Partie verlief von Beginn an einseitig. Das Fehlen einiger defensiver Stammspieler machte sich kaum bemerkbar, da die Blauweißen mit ihrem pausenlos druckvollen Spiel den Gästen keine Entfaltungsmöglichkeiten boten. Die Förster mussten zudem mit einer knappen Personaldecke klarkommen und standen häufig auf verlorenem Posten.

    Statt Training ein Freundschaftsspiel – nach dieser Devise handelte die G-Jugend am Montag und reiste zur SG Frankenfeld nach Hildesheim. Überraschend war dann aber, dass der Gastgeber im Jugendformat spielen ließ, d.h. auf 5m-Tore, in denen sechsjährige Torhüter dann doch arg verloren herumstehen, und mit lediglich drei Feldspielern. Spaß macht auch diese Form des Kickens, aber Entwicklungsunterschiede bei den Kleinen machen sich dann schon sehr deutlich bemerkbar und nehmen vielen Kindern die Chance, bei derartigen Spielen auch etwas zu lernen. Beide Trainer zeigten sich aber experimentierfreudig auch im Hinblick auf die Spielerzahl. Die SSVer hatten bei diesem Format Mühe mit den ungewohnten Spielaufbau und dem Zusammenspiel, da waren die Frankenfelder schon deutlich weiter. Im Zweikampf jedoch zeigten sich die Elzer unerschrocken und konnten viele dieser Auseinandersetzungen für sich entscheiden. Wie in diesen Begegnungen üblich zählte niemand die Tore, der Gastgeber dürfte nach insgesamt 40 Minuten Spielzeit aber klar die Nase vorn gehabt haben.