Die Jüngsten vom SSV im Turniereinsatz

Artikel vom 16. Februar 2026
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Der vom Verband organisierte Hallenspielbetrieb der jüngsten Fußballer erlebt in diesem Winterhalbjahr einen Höhepunkt an Chaos und Verwirrung, aus dem die Verantwortlichen für die kommenden Saison hoffentlich die nötigen Konsequenzen ziehen. Es begann damit, dass sich viele Vereine und Trainer anlässlich der Meldung ihrer Mannschaften das Kleingedruckte in den Meldeformularen nicht durchgelesen hatten, deshalb unzutreffende Vorstellungen vom Spielformat hatten und nach Publikation von Spielplänen und Ausschreibung das Gefühl hatten, im falschen Film zu sitzen. Schon bevor der erste Anstoß erfolgte, zogen deshalb mehrere Teams ihre Teilnahme zurück. Als nächstes wurden aus unterschiedlichen Gründen seitens der Kommunen zugesagte Hallenzeiten wieder zurückgezogen. Die dann kurzfristig nötig werdenden Änderungen der Pläne wiederum wurden teilweise nicht auf dem üblichen und eingespielten digitalen Weg vom Verband kommuniziert, was dann einige Vereine im Tal der Ahnungslosen zurückließ.
So geschehen am vergangenem Samstag, als der SSV Elze als Ausrichter eines U8-Spieltages statt der laut Plan vorgesehenen vierzehn Mannschaften nur noch acht teilnehmende Teams in seiner Halle begrüßen konnte. Das Organisationsteam vom SSV um Jan Krumfuß, Sebastian Schenk, Lucas Kirstein und Hendrik Pieper wurde jedoch schnell Herr der Lage, setzte einen komplett neuen Spielplan auf sorgte so dafür, dass die Kleinen reichlich Spielzeit bekamen, um sich auszutoben. Wie vorgesehen hatte jede Mannschaft sechs Spiele zu absolvieren. In zwei Vierergruppen wurde mit Hin- und Rückrunde gespielt, Finalspiele gab es wie üblich nicht, auch eine Tabelle wurde nicht geführt. Die SSV-Junioren hatten mit nur einem Sieg und einem Unentschieden keinen ganz so guten Tag erwischt, konnten aber immerhin zehn geschossene Tore bejubeln.
Die G-Jugend tourte unterdessen zu einem Vereinsturnier nach Nordstemmen. Der Gastgeber hatte das SSV-Team wohl etwas sehr stark eingeschätzt und mit Teams in einer Gruppe platziert, die das Kicken aber schon deutlich besser konnten. So sprangen unterm Strich lediglich zwei Unentschieden heraus; immerhin ist den Trainern aber klar, was in der kommenden Zeit zu tun ist.


